Missio-Truck an der Gesamtschule Gangelt-Selfkant

Die Ausstellung „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ im neuen missio-Truck war vom 31.3. – 4. 4. 25 bei uns an der Schule. Unsere Schüle:innen hatten die Gelegenheit, die kostenlose Ausstellung zu besichtigen und herauszufinden, was genau moderne Sklaverei ist, von der heute mehr als 50 Millionen Menschen betroffen sind.
Der missio-Truck bot einen Rundgang durch fünf thematisch gestaltete multimediale Räume, geführt von der virtuellen Begleitfigur „Chris“. Gruppen von drei Personen könnten so interaktiv die bedrückende Wirklichkeit moderner Sklaverei in verschiedenen Kontexten erkunden – auf Teeplantagen in Indien, in deutschen Fleischfabriken oder auch auf Kreuzfahrtschiffen. Dabei wurde klar, was moderne Sklaverei auch mit unserem Leben in Deutschland zu tun hat.
Die Nutzung von Augmented-Reality (AR) verstärkte die Erfahrung während des Besuchs, indem die Gegenstände virtuell zum Leben erweckt wurden. Das Orangensaftglas erzählte so vom Schicksal eines Geflüchteten aus dem Sudan, das Smartphone verwies auf Kinder, die auf Schrotthalden in Ghana arbeiten. Mit Originalobjekten, interaktiven Grafiken und virtuellen Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Welt wurden die verschiedenen Formen moderner Sklaverei sichtbar gemacht.

In einem kreativen Kunstprojekt haben die Schüler:innen der 8.2a gemeinsam mit Frau Mack eine Stadt aus recyceltem Müll erschaffen. Dabei sammelten sie alte Plastikflaschen, Dosen, Papier und andere Abfallmaterialien und verwandelten diese in Häuser, Straßen und Parks. Mit viel Fantasie und handwerklichem Geschick gestalteten die Schüler:innen eine Miniaturstadt, die auf die Wichtigkeit von Recycling und Umweltschutz hinweist. Das Kunstprodukt ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie wir unseren Abfall kreativ nutzen können, um etwas Schönes zu schaffen.





