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Ergänzungsstunden zum Zweiten – Präsentation der Arbeiten

Das laufende Schuljahr neigt sich dem Ende zu, es stehen noch die Fachrallyes in den Hauptfächern in der beginnenden Woche aus und dann gibt es wieder einmal Zeugnisse. Doch vorher stand für das 8. Schuljahr die Präsentation der Arbeiten aus den Ergänzungsstunden an.

Begonnen wurde mit einer kurzen Begrüßung durch Herrn Kolvenbach, seines Zeichens neuer Abteilungsleiter im Haus der Jugendlichen, und einer Musikdarbietung von Anna Jungblut auf der Querflöte. Danach ging es auch schon los mit der 1. Präsentation und dem eigentlichen Programm.

Die Gruppe Darstellen und Gestalten hatte eine tänzerische Darbietung vorbereitet. Drei Schüler mit den „Passgesichtern“ der Lehrer Frau Densink, Herr Schlimm und Herr Drexler führten verschiedene Tänze auf, wobei ein Körperteil des einen Tänzers den Körperteil der anderen Person steuerte. So entstand eine „Tanzkettenreaktion“, die sehr viel Beifall der SuS erhielt.

Danach wurde ein Theaterstück aufgeführt, das die Gruppe Kreatives Schreiben einstudiert hatte. Diese hatten im 2. Halbjahr einen Märchenanfang zu Ende geschrieben und dieses neue Märchen dann in ein Theaterstück umgeschrieben. Die Schwierigkeit lag beim Umschreiben dann auf den Aspekt der Dialoge der Personen, die das Stück vorantreiben mussten. Aus den so entstandenen fünf Märchen wurde dann eines ausgesucht. Alle Teilnehmer der Gruppe übernahmen entweder eine Schauspielerrolle oder fanden sich hinter den Kulissen wider, wo sie für Ton, Umbau oder Lichteffekte verantwortlich waren. Die passenden Ku-lissen wurden in Absprache mit der Gruppe Darstellen und Gestalten geplant und von dieser dann auch gebaut. Somit war dies dann auch eine kleine Premiere für die Zusammenarbeit zweier Gruppen der Ergänzungsstunden. Dies wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein.

Inhalt des Stückes war folgender: ein kleines Mädchen, das von einer alten Frau betreut und umsorgt wird, weil sie keine Familie mehr hat und alleine in einem kleinen Waldhaus lebt, vermisst diese, weil sie nicht wie gewohnt bei ihr vorbeischaut und nach dem Rechten sieht. Von ihren drei Tierchen erhält sie jeweils ein Tierhaar. Diese Härchen haben Zauberkraft und sollen ihr bei Gefahr helfen. Auf dem Weg zu ihrer Nachbarin begegnet sie einem bösen Zauberer, der über ihr Königreich regieren möchte. Aber von diesem Königreich weiß das Mädchen nichts. Und so stricken sich kleine Abenteuer um diese Ausgangshandlung, wobei das Mädchen am Ende des Märchens natürlich ihren Prinzen heiraten wird.

Obwohl Märchen eigentlich im augenblicklichen Alter unserer Schüler im 8. Schuljahr eher „out“ sind, war es sehr ruhig in der Aula und alle lauschten der Aufführung interessiert zu. Dementsprechend begeisternd war auch zum Schluss der Applaus.

Tanzdarbietung und Theaterspiel sollen bei der Einweihung des Hauses der Jugendlichen am Samstag, den 17. September 2016 noch einmal aufgeführt werden, Dann ist auch nochmals das Publikum größer.

Danach sollten eigentlich die Schülerinnen und Schüler des Kurses English Communication auftreten, aber daran wurden sie zunächst von der Technik gehindert.  Also wurde das Programm ein klein wenig geändert und die Gruppe aus dem Kurs Wissenschaft und Technik kam an die Reihe. So erfuhren wir etwas über den Auf- und Zusammenbau des Reedkontakt-Motors und über den Aufbau der Atome. Jetzt wissen wir auch, wie sich um den Atomkern Neutronen, Protonen und Elektronen bewegen, und dies für jeden Stoff unterschiedlich.

Die EG-Gruppe Französisch präsentierte dem Publikum ein Telefongespräch auf Französisch. Hier sah man, dass sich die Schülerinnen und Schüler in den ersten zwölf Monaten im Umgang mit der neuen Sprache  schon einiges an Vokabular und Grammatik angeeignet haben. Nur für das Publikum bedeutete das kleine Telefongespräch „Böhmische Dörfer“, weshalb eine inhaltliche Zusammenfassung auf Deutsch angehängt wurde.

Nachdem das Problem mit der Technik des Medienwagens gelöst war, kamen auch noch die Schülerinnen und Schüler der English-Communication-Gruppe zu ihrer Darbietung. Sie hatten sich das Thema TV-Talks ausgesucht. Und dies konnte nur über PC und Beamer laufen, um eine gewisse Fernsehatmosphäre aufkommen zu lassen. Es lief eine Talk-Runde, es wurden die neusten Wetternachrichten gesendet, aber auch Informationen und Nachrichten zum Reitsport via Bildschirm an das interessierte Publikum weitergegeben. Und da alle Schüler Englisch als Pflichtunterricht haben, war auch hier das Verständnis größer als bei der „französischen“ Darbietung.

Abgerundet wurde das Programm dann noch durch eine Musikdarbietung von Hannah Rademacher und Pia Busch, die mit Gesang und Gitarre das Publikum unterhielten.

Als Resumée dieser zweiten Präsentation kann man auch diesmal festhalten, dass alle Schüler diese EG-Kurse angenommen haben und hier, losgelöst von festen Unterrichtsstrukturen, Erstaunliches auf die Beine gestellt haben. Auch sei den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern an dieser Stelle einmal ein Lob für ihre Ideen und ihr Engagement ausgesprochen, ohne  die diese Leistungen und Ergebnisse nicht zustande kämen. Schüler und Lehrer sind auf dem richtigen Weg und haben eine Zusammenarbeit gefunden, die für weiteren Unterricht ein gutes Fundament bildet. 

Bernd Gödde-Knippen

Gesamtschule Gangelt-Selfkant